John Lee Hooker _ Don’t Look Back auf CD
Als »Don’t Look Back« 1997 veröffentlicht wurde, lebte John Lee Hooker ein glückliches und komfortables Leben. Die meiste Zeit verbrachte er in seinem Anwesen in einem Vorort von Redwood City, California. Er nahm seine Gitarre wann immer er wollte zur Hand und improvisierte neuen Blues oder spielte eines seiner Lieblingsstücke.
Hooker startet auf »Don’t Look Back«, seinem letzten kompletten Studioalbum, mit dem Track Dimples, einer seiner bekanntesten Titel der frühen 60er. Das restliche Album ist geprägt von der Freundschaft zwischen John Lee Hooker und Van Morrison, der den Großteil der Titel produzierte, vier Duette singt und Gitarre spielt. Jahrelang hatten Hooker und Morrison schon darüber gesprochen endlich ein gemeinsames Album zu machen.
1998 bekam John Lee Hooker den Grammy für »Don’t Look Back« als Best Traditional Blues Album und einen als Best Pop Collaboration with Vocals für den Titelsong mit Van Morrison.
Bob Dylan – Fragments: Time Out Of Mind Sessions (1996 – 1997) – The Bootleg Series Vol. 17 auf 2 CDs
2 CD´s + Booklet
Keb´Mo´- Suitcase
Auf „Suitcase“; seinem achten Studioalbum, arbeitet Keb‘ Mo‘ (Kevin Moore) wieder mit John Porter zusammen, dem Produzenten von Moores von den Kritikern hochgelobten ersten Album. Das Ergebnis ist eine gefällige, in mittlerem Tempo gehaltene Abfolge von Songs, die dem emotionalen Gepäck gewidmet ist, das jeder mit sich herumschleppt, während er sich auf der Suche nach Frieden, Liebe und einem gewissen Maß an persönlicher Erlösung durch das immer komplizierter werdende Leben ackert.
Aber Moore bearbeitet dieses Feld mit einem Augenzwinkern und einem Lächeln in der Stimme und „Suitcase“ entpuppt sich als ein ironischer Kommentar zum modernen Leben, der es dennoch fertigbringt, fröhlich und bejahend zu klingen. Das beginnt mit dem überschäumenden, federnden Reggae-Rhythmus des ersten Songs, „Your Love“, einem der besten Stücke dieser Platte.
Zu den weiteren Highlights gehören die reizvolle Ballade „Still There For Me“, eine Feier des kleinen Mannes und seiner persönlichen Siege, „I’m a Hero“, und der besänftigende, hoffnungsvolle Shuffle, der den Abschluss bildet, „Life Is Beautiful“. Moore wird im allgemeinen als Bluesmusiker eingeordnet, aber in Wirklichkeit hat er, von seinem ersten Album mal abgesehen, sehr wenig Bluesmaterial produziert und es wäre vielleicht treffender, ihn als ‚mit dem Blues vertraut‘ zu bezeichnen. Aber selbst das ignoriert die Tatsache, dass er wahrscheinlich von Tonart, Thema und Gefühl her James Taylor deutlich näher steht als Robert Johnson oder irgend einem anderen Blues-Interpreten.
Beim Titelstück „Suitcase“ aber wendet er sich dem Blues zu und verwandelt ihn in einen wunderbar einnehmenden Song darüber, was Menschen in einer romantischen Beziehung zusammenbringt und was sie am Ende daraus mitnehmen, wobei er vollen Gebrauch von der Assoziation zum ‚emotionalen Gepäck‘ macht, die im Titel enthalten ist.
Dies ist Keb‘ Mo‘ auf seinem Höhepunkt, er nutzt seine Fähigkeit, Urwurzeln wie den Blues in völlig zeitgemäße Kommentare zu synthetisieren, welche die Kämpfe, Mühen und den blinden Glauben an persönliche Erlösung beschreiben, die die Menschen begleitet, während sie sich mühsam durchkämpfen auf ihrem Weg, der sie täglich tiefer ins 21. Jahrhundert führt.
Titel :
Side A
1. Your Love
2. The Itch
3. Eileen
4. Remain Silent
5. Still There For Me
6. Rita
Side B
1. I’m A Hero
2. Suitcase
3. Whole ‚Nutha Thang
4. I See Love
5. I’ll Be Your Water
6. Life Is Beautiful
Chet Baker – In Europe – A Jazz Tour Of the Nato Countries
1955 bereitete Chet Baker die erste Europatournee seines neu gegründeten Quartetts vor. Die Tournee begann im September 1955 in Holland. Sie wurde mit Stationen in Deutschland, der Schweiz und Frankreich fortgesetzt. In Paris starb der Pianist Dick Twardzik starb am 21. Oktober 1955 in seinem Hotelzimmer an einer Überdosis Heroin. Er war erst 24 Jahre alt und sein früher Tot war eine Tragödie für die Jazzwelt. Diese Tragödie prägte Chet ein Leben lang und von diesem Zeitpunkt an würde ihn seine Sucht für immer verfolgen. Dieses Album stellt Material aus drei Studiosessions zusammen, die während dieser Europatournee gemacht wurden. Seite A präsentiert Musik, die direkt nach Twardziks Tod aufgenommen wurde, und Seite B enthält Stücke der einzigen beiden Studiosessions, die Baker mit Twardzik aufgenommen hat. 180 Gramm Virgin Vinyl Limited Edition. Das komplette Album.
Udo Lindenberg – UDOPIUM – Das Beste – 2 CD
Van Morrison – What’s It Gonna Take?
Dire Straits – Making Movies
Aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die Rollenverteilung in der Band verließ David Knopfler die Dire Straits während der Aufnahmen zum dritten Album Making Movies. Er fühlte sich von seinem Bruder Mark eingeengt und fand mit seinen eigenen Songbeiträgen kein Gehör in der Band. Der Weggang von David fiel zusammen mit Mark Knopflers Ambitionen, seine Fähigkeiten als Komponist und Texter weiter auszubauen – was glücklicherweise gelang. Romeo and Juliet wurde zu einem der bekanntesten Hits der Dire Straits, aber auch Tunnel of Love und Skateaway sind gute Beweise dafür. Making Movies ist jazziger als die beiden Vorgängeralben, mit musikalisch komplexeren Arrangements und einer New-Wave-inspirierten Produktion.
Das Remastering für diese Hybrid-SACD übernahm Shawn R. Britton. Die limitierte Auflage mit fortlaufender Seriennummer erscheint im Mini-LP-Cover mit 12-seitigem Booklet.
Diana Krall – Live in Paris
Live in Paris wurde Ende November 2001 während eines Konzerts im Pariser Olympia Theater aufgenommen. Krall trägt elegant Werke aus dem Great American Songbook vor und verleiht diesen in ihrer unnachahmlichen Art Seele. Begleitet wird sie von Anthony Wilson (Gitarre), John Pisano (Akustikgitarre), John Clayton (Bass), Jeff Hamilton (Schlagzeug) und Paulinho da Costa (Percussion). Das Orchestre Symphonique Européen wird dirigiert von Alan Broadbent.
Diese Hybrid-SACD wurde von den Sound Max Studios in Hongkong speziell für den audiophilen Markt in Asien neu gemastert. Erfahrungsgemäß sind dieses dezente Eingriffe, die vor allem versuchen, unnötige Kompression zu vermeiden. Man greift hierbei auf die Masterfiles von Universal Music in England zurück.
Titel :
1. I Love Being Here With You
2. Let’s Fall In Love
3. ‚Deed I Do
4. The Look of Love
5. East of the Sun (and West of the Moon)
6. I’ve Got You Under My Skin
7. Devil May Care
8. Maybe You’ll Be There
9. ‚S Wonderful
10. Fly Me to the Moon
11. A Case of You
12. Just the Way You Are
Eagles – One of these Nights
„One of These Nights“ nimmt einen wichtigen Platz in der Diskografie der Eagles ein, da es das letzte Album der Gruppe vor der Veröffentlichung der milliardenfach verkauften Kompilation „Their Greatest Hits (1971-1975)“ darstellt. Der Zeitpunkt ist bezeichnend. Das Studioalbum – das vierte der Band und das erste, das auf Platz 1 der Charts landete – markiert den Aufstieg der Gruppe zum Superstar und ist gleichzeitig die Coming-out-Party für Glenn Frey und Don Henleys Songwriter-Fähigkeiten. Das 1975 mit Vierfach-Platin ausgezeichnete Album, das drei erfolgreiche Singles (den Titelsong, „Lyin‘ Eyes“ und „Take It to the Limit“) enthielt, festigte den aus Südkalifornien stammenden Sound der Eagles und machte die Band zu einem allgemeinen Begriff.
Die nummerierte SACD-Hybrid-Edition von Mobile Fidelity spielt mit Referenzklang und unglaublicher Klarheit und bietet einen reichhaltigen, dynamischen, transparenten und dreidimensionalen Einblick in eine Veröffentlichung, die den Country-Rock sprunghaft vorantrieb – und den Weg für den Aufstieg der Eagles zu globalen Superstars ebnete. Alles an diesem Album ist nach wie vor sehr ansprechend und verbindet mehrere Generationen – einschließlich des eindrucksvollen Covers.
Titel :
1. One of These Nights
2. Too Many Hands
3. Hollywood Waltz
4. Journey of the Sorcerer
5. Lyin‘ Eyes
6. Take It to the Limit
7. Visions
8. After the Thrill Is Gone
9. I Wish You Peace
Eric Clapton – Unplugged
Endlich erscheint das mit 10 Millionen Tonträgern meistverkaufte Live-Album aller Zeiten und Must-Have unter Audiophilen als nummerierte Hybrid-SACD bei Mobile Fidelity. Beeindruckend präzise, tief und realistisch im Klang, überzeugt die Neuauflage des grammy-geschmückten Meisterstücks aus dem Jahr 1992 auf voller Breite. Die im Rahmen der MTV-“Unplugged”-Reihe aufgenommene Session vermittelt in dieser Ausgabe ein absolut authentisches Live-Gefühl und lässt Claptons Klassiker erneut strahlen.
Das Remastering für Mobile Fidelity Sound Lab übernahm Shawn R. Britton.
Titel :
1. Signe
2. Before you accuse me
3. Hey Hey
4. Tears in Heaven
5. Lonely Stranger
6. Nobody knows when you’re down and out
7. Layla
8. Running on Faith
9. Walkin’ Blues
10. Alberta
11. San Francisco Bay Blues
12. Malted Milk
13. Old Love
14. Rollin’ & Tumblin’